News vom 17.10.2012

Auf Michelin Winterreifen durch den Wald

Welches Bauteil im Autos hat in den vergangenen Jahrzehnten den größtem Fortschritt in der Fortbewegung im Winter gebracht? Der Allradantrieb? Die Traktionskontrolle? Zum Teil sicher richtig, aber vor allem die Entwicklung der Winterreifen sorgen heute beim Fahren unter winterlichen Bedingungen für erheblich mehr Sicherheit, Vortrieb und auch Fahrspaß.

Ich habe schon vor einiger Zeit die neuesten Winterreifen von Michelin ausprobieren können. Auch wenn sich die Fahrtests auf die Reifen eines Herstellers konzentriert haben, lassen sich daraus sicherlich Schlüsse auf die generelle Performance moderner Winterreifen schließen, schließlich handelt es sich bei Michelin um eine der Reifenmarken, die Autofahrer am ehesten mit sehr guten Fahrleistungen in Verbindung bringen.

Bei Winterreifen bewegen sich die Hersteller hauptsächlich zwischen den drei Punkten "Bremsweg", "Seitenhalt, und "Traktion beim Beschleunigen". Dabei wird versucht die ausgewogenste Mischung zwischen diesen drei Parametern zu erzielen. Dabei setzen die Hersteller unterschiedliche Gummimischungen ein und versuchen durch Veränderungen im Design es Reifenprofils die Eigenschaften anzupassen. Michelin setzt in diesem Jahr mit den SUV Reifen Michelin Latitude Alpin und den High Performance Reifen Pilot Alpin zum Ersten mal eine komplett neu entwickelte Gummimischung ein, die auf Sonnenblumenöl basiert.

So viel in kurze zur grauen Theorie. Richtig interessant für den Autofahrer ist natürlich, wie sich der Reifen denn nun in seinem natürlichem Element, der verschneiten Straße oder, wie im Falle der SUV Reifen, auf einem schneebedeckten Forstweg im Wald verhält.

Richtig beeindruckend ging dabei der Latitude Aplin auf einem Range Rover Evoque zu Gange. Ist man geneigt dem Range Rover Evoq die Geländegängigkeit grundsätzlich erstmal abzustreiten, hatte das Auto in Verbindung mit den Michelin Latitude Alpin keine Probleme beim Erklimmen selbst sehr steiler Anstiege. Ich muss sagen, dass ich bei einigen Steilstellen ohne Instruktion nicht damit gerechnet hätte, dass sich Fahrzeug und Reifen dort so problemlos den Berg hinauf ziehen.

Auch auf Abfahrten ließ sich das Fahrzeug sowohl mit Bergabfahrtassistent als auch "vom einene Fuß gebremst" sehr kontrolliert bewegen. Selbst bergab rutschte das Auto nicht über die Reifen, sondern ließ sich fast wie auf trockener Straße definiert bremsen und den Weg entlang dirigieren.

Neben dem auf und ab auf den Hügeln haben vor allem Wasserdurchfahrten und Abfahrten für Unterhaltung gesorgt, bei denen der Evoque zwar sein hinterbeinchen gehoben, aber zum Glück kein Motoröl verloren hat.

Die genau Vermessung von Bremswegen, Nass- und trockenhandling und Abnutzung der unterschiedlichen winterreifen überlasse ich lieber den Testprofis von ADAC und Co. aber subjektiv war die Erfahrung mit einem sehr guten Winterreifen auf einem geländegängigem Fahrzeug auf ordentlich zugeschneiten Waldwegen schon sehr beeindrucken und hat bei mir viel Vertrauen in die moderne Reifentechnologie geweckt. Vermutlich liegt dies auch daran dass wir als Autofahrer solche Situationen kaum gewohnt sind aber so wie der Latitude Alpin durch den Schnee gezogen ist, dürfte er die Auffahrt zum Skigebiet, wie es für nicht-Jäger wahrscheinlich realistischer ist, problemlos bewältigen.

Als Autor dieser Zeilen haben mich die Michelin Reifen dermaßen überzeugt, dass ich als neue Winterreifen auf meinem eigenen SUV ab dieser Saison auch auf Michelin Alpin Latitude unterwegs bin.

Quelle/Fotos: Autoholic
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